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Bevor Sie ein Angebot einholen, hilft eine ehrliche Antwort auf die Frage, die fast jeder zuerst stellt: Was kostet eine Website? Wer seine Website erstellen lassen möchte, will keine Verkaufsbroschüre, sondern eine Hausnummer – und die Sicherheit, beim ersten Angebot nicht über den Tisch gezogen zu werden.
Die kurze Antwort: Der Preis hängt vom Umfang und vom Anbieter ab, nicht von einer festen Preisliste. Ein Baukasten, den Sie selbst befüllen, kostet je nach Anbieter und Betreuung ab rund 10 bis 90 Euro im Monat. Eine einfache Website von einem Freelancer liegt grob zwischen 800 und 3.000 Euro. Eine mehrseitige, professionell gebaute Seite von einer Agentur beginnt meist bei etwa 3.000 Euro und geht – mit Shop, Terminbuchung oder Sonderfunktionen – spürbar darüber hinaus. Das sind grobe Orientierungswerte am Markt, keine Festpreise. Warum die Spanne so breit ist, klärt der Rest dieses Artikels.
Was eine Website kostet und wovon der Preis abhängt
Ein Webdesign-Preis setzt sich nicht aus einer Zahl zusammen, sondern aus mehreren Hebeln. Wer sie kennt, liest jedes Angebot anders.
Umfang und Seitenzahl. Eine einzelne Seite ist etwas anderes als ein mehrseitiger Auftritt. Ein Friseur mit Öffnungszeiten, Leistungen und Kontakt kommt mit einer kompakten Seite aus. Ein Handwerksbetrieb mit Leistungsübersicht, Referenzen, Team und offenen Stellen braucht mehr – und kostet entsprechend mehr.
Funktionen. Ein Onlineshop ist kein Aufpreis-Knopf, sondern ein eigenes Projekt: Produkte, Warenkorb, Bezahlung, Versand. Dasselbe gilt für eine Online-Terminbuchung oder eine mehrsprachige Seite. Je mehr Ihre Website können soll, als nur zu zeigen, dass es Sie gibt, desto höher der Aufwand.
Design. Eine angepasste Vorlage ist günstiger als ein individuell gestalteter Auftritt. Beides kann gut aussehen – der Unterschied ist, ob die Seite austauschbar wirkt oder nach Ihrem Unternehmen.
Inhalte. Viele unterschätzen, dass Texte und Bilder Arbeit sind. Eine Seite ohne brauchbare Inhalte ist ein leeres Schaufenster. Ob Sie Texte und Fotos selbst liefern oder erstellen lassen, verschiebt den Preis deutlich.
System und Technik. Ob WordPress, Shopify oder eine individuell entwickelte Lösung – das System bestimmt Bauaufwand und spätere Pflege. Das passende System hängt von Umfang, Budget und Pflegeaufwand ab, nicht davon, was gerade am verbreitetsten ist.
Auffindbarkeit von Anfang an. Eine Seite, die technisch sauber gebaut ist und von Beginn an gefunden werden kann, ist mehr wert als eine, die zwar online steht, aber niemand findet. Diese Grundausstattung kostet etwas mehr im Bau – und spart später teures Nachrüsten.
Baukasten, Freelancer oder Agentur – die drei Wege im Vergleich
Dieselbe Website kann je nach Weg das Zehnfache kosten. Das liegt nicht nur am Preis, sondern an dem, was Sie jeweils bekommen.
Baukasten, selbst gebaut. Systeme wie Wix oder Squarespace starten bei wenigen Euro im Monat, betreute Baukasten-Pakete liegen ab etwa 90 Euro monatlich. Günstig im Geld, teuer in der Zeit: Sie bauen, texten und pflegen selbst. Für eine schlichte Seite, die einfach da sein soll, reicht das oft. An Grenzen stoßen Baukästen, sobald es individueller, größer oder verkaufsstärker werden soll.
Freelancer. Eine einzelne Fachkraft ist meist günstiger als eine Agentur und persönlich erreichbar. Der Haken: Eine Person deckt selten alles ab – Design, Technik, Texte und Marketing zugleich – und ist bei Urlaub oder Krankheit der einzige Ansprechpartner.
Agentur. Eine Agentur ist die teuerste Option, bündelt dafür aber Design, Technik, Inhalte und Strategie aus einer Hand und denkt die Seite über den Bau hinaus. Das lohnt sich, wenn die Website Anfragen oder Verkäufe bringen soll und nicht nur existieren. Für eine reine Online-Visitenkarte ist es oft überdimensioniert – und das sagen wir lieber vorher.
Einmalkosten und laufende Kosten – beides einplanen
Ein häufiger Denkfehler: Die Website wird als einmalige Ausgabe gerechnet. Tatsächlich gibt es zwei Töpfe.
Einmal fallen Konzept, Design, Bau und – falls beauftragt – Texte und Bilder an. Das ist der große Posten, über den die meisten Angebote sprechen.
Laufend kommen dazu: die Domain (Ihre Internetadresse, grob 10 bis 20 Euro im Jahr), das Hosting (der Speicherplatz, auf dem die Seite liegt, je nach Anbieter etwa 5 bis 30 Euro im Monat) sowie Wartung, Sicherheitsupdates und kleinere Änderungen. Eine Website ist kein Möbelstück, das man einmal hinstellt – sie braucht Pflege, sonst veraltet sie technisch und inhaltlich.
Wer einen Festpreis möchte, bekommt ihn seriös nur, wenn der Umfang vorher klar definiert ist. „Eine Website" ohne Details lässt sich nicht ehrlich pauschal bepreisen – ein Baukasten-Preis für ein individuelles Projekt wäre fast immer falsch.
Was das für ein kleines Unternehmen heißt
Für ein kleines oder mittleres Unternehmen ist der Preis selten die wichtigste Zahl. Wichtiger ist, was die Website einbringt. Eine Seite, die gefunden wird und aus Besuchern Anfragen macht, ist eine Investition. Eine billige Seite, die niemand findet, ist eine Ausgabe ohne Gegenwert.
Der billigste Anbieter ist deshalb selten der günstigste. Wenn eine Seite nach einem Jahr ohnehin neu gebaut werden muss, weil sie weder gefunden wird noch überzeugt, zahlen Sie zweimal. Ein Beispiel aus der Praxis: Bei der Pizzeria Il Giardino haben wir die veraltete Seite neu gebaut – mit Reservierung und Bestellung – und parallel die lokale Sichtbarkeit aufgebaut. Daraus wurden rund 480 Anrufe und Bestellungen pro Monat über das lokale Profil. Nicht durch den Bau allein, sondern durch das Zusammenspiel aus Website und Auffindbarkeit.
Rechnen Sie eine Website also nicht gegen den niedrigsten Preis, sondern gegen das, was sie für Ihr Geschäft tun soll.
Wenn Sie es nicht selbst aufsetzen wollen
Eine Website lässt sich mit etwas Zeit selbst zusammenbauen. Oder Sie lassen Ihre Website von einer Agentur erstellen, die nicht nur die Seite baut, sondern auch weiß, was danach kommt: dass sie gefunden wird, am Handy wie am Desktop funktioniert und Anfragen bringt. Bei uns haben Sie dabei direkt mit dem Gründer zu tun, nicht mit einem wechselnden Team – Werbeakademie-zertifiziert und seit 2021 für Unternehmen da.
Was Ihre Website konkret kosten würde, sagt Ihnen am ehrlichsten ein kurzes Gespräch über Umfang und Ziel – nicht eine Preisliste, die nicht zu Ihrem Projekt passt.
Fragen zum Thema Webdesign Kosten?
Als grobe Orientierung am Markt: Eine einfache professionelle Seite liegt oft zwischen 800 und 3.000 Euro, ein mehrseitiger Auftritt von einer Agentur meist ab etwa 3.000 Euro aufwärts. Mit Onlineshop, Terminbuchung oder Sonderfunktionen steigt der Preis entsprechend. Den konkreten Rahmen bekommen Sie erst, wenn Umfang und Ziel feststehen.
Ja, aber nur sinnvoll, wenn der Umfang vorher klar definiert ist – also welche Seiten, welche Funktionen, wer die Inhalte liefert. Ohne diese Klärung ist ein Festpreis entweder Glückssache oder mit Puffer aufgeschlagen. Seriös ist ein konkretes Angebot nach einem kurzen Erstgespräch.
Die wiederkehrenden Kosten setzen sich aus Domain (rund 10 bis 20 Euro im Jahr) und Hosting (je nach Anbieter etwa 5 bis 30 Euro im Monat) zusammen, dazu Wartung und Updates. Bei betreuten Baukasten-Paketen ist vieles davon im Monatspreis enthalten, bei einer individuell gebauten Seite werden die Posten meist einzeln gerechnet.
Ein Baukasten lohnt sich, wenn Sie eine schlichte Seite brauchen, selbst Zeit investieren und mit Vorlagen leben können. Erstellen lassen lohnt sich, sobald die Website individueller sein, verkaufen oder verlässlich Anfragen bringen soll – und Ihre Zeit anderswo mehr wert ist. Wenn Sie für Ihr konkretes Projekt einen ehrlichen Kostenrahmen wollen, statt zu raten: Ein unverbindliches Erstgespräch klärt das schneller als jede Preistabelle
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