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Was kostet eine Website in Österreich? 352 Anbieter untersucht

Wir haben 352 österreichische Anbieter geprüft. Nur 85 nennen einen Preis. Was die anderen verschweigen und was eine Website wirklich kostet.

Was kostet eine Website in Österreich? 352 Anbieter untersucht

Eine Website kostet in Österreich im Median 1.490 Euro für das günstigste Paket eines Anbieters und 2.480 Euro für dessen teuerstes. Diese beiden Zahlen stammen aus der Kanbuk Preiserhebung Webdesign Österreich, für die wir im August 2026 genau 352 heimische Anbieter einzeln geprüft haben.

Die wichtigere Zahl steht allerdings daneben. Nur 85 dieser 352 Anbieter nennen überhaupt einen Preis, die übrigen 267 schweigen dazu. Drei von vier österreichischen Betrieben verraten also nicht, was eine Website bei ihnen kostet.

Damit ist auch erklärt, warum die Antwort auf diese Frage sonst überall ausweichend ausfällt. Es komme eben darauf an, heißt es dann, gefolgt von Preisspannen, die niemand mit Zahlen belegt.

Die Kanbuk Preiserhebung Webdesign Österreich ist eine jährliche Auswertung der öffentlich einsehbaren Angebotspreise österreichischer Webdesign-Anbieter. Wir haben die Anbieter über gewöhnliche Google-Suchen gefunden, verteilt über alle neun Bundesländer. Bei jedem einzelnen haben wir dort nachgesehen, wo ein Interessent zuerst landet.

Das unterscheidet diese Zahlen von den üblichen Angaben zu diesem Thema. Die verbreiteten Preisspannen beruhen meist auf Schätzung oder auf Erhebungen aus anderen Ländern. Uns ist für Österreich keine vergleichbare Auswertung bekannt.

Hinweis:

Kanbuk ist selbst Webdesign-Anbieter in Österreich und damit Teil des untersuchten Marktes. Unser eigener Einstiegspreis liegt bei 2.390 Euro und damit über dem Median dieser Erhebung. Die Zahlen unten sind Angebotspreise aus öffentlich einsehbaren Quellen, keine Rechnungsbeträge.

Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick

Für Eilige stehen die wichtigsten Kernwerte gleich am Anfang. Alle Angaben stammen aus unserer eigenen Erhebung vom August 2026.

Nur 24 Prozent nennen einen Preis

Von 352 geprüften österreichischen Anbietern veröffentlichen 85 einen Webdesign-Preis. 267 nennen keinen.

Median Einstiegspaket: 1.490 Euro

Das günstigste Paket der Anbieter mit Preisangabe. Die mittlere Hälfte liegt zwischen rund 900 und 2.000 Euro. Grundlage sind 81 Anbieter.

Median höchstes Paket: 2.480 Euro

Das teuerste Paket derselben Anbieter. Die mittlere Hälfte liegt zwischen rund 1.500 und 4.500 Euro.

71 Prozent sind ab-Preise

Von 161 erfassten Preisangaben sind 115 als Mindestpreis formuliert. Ein Endpreis steht selten dabei.

51 Prozent ohne Steuerangabe

Bei 83 von 161 Preisangaben steht nicht, ob netto oder brutto gemeint ist. Das sind 20 Prozent Unterschied.

Spanne von 499 bis 10.000 Euro

So weit liegen die Einstiegspakete auseinander. Der Markt hat keine einheitliche Preisstruktur.

Die Preisangaben entsprechen dem Stand August 2026 am österreichischen Markt. Wir wiederholen diese Erhebung jährlich nach demselben Verfahren.

Was österreichische Anbieter tatsächlich verlangen

Der Median des Einstiegspakets liegt bei 1.490 Euro. Median heißt, dass die Hälfte der Anbieter weniger verlangt und die andere Hälfte mehr. Wir verwenden bewusst nicht den Durchschnitt, weil einzelne Großprojekte ihn nach oben ziehen und die typische Größenordnung dann verfehlen.

Wichtiger als der Median allein ist die Streuung dahinter. Die mittlere Hälfte der Anbieter liegt beim Einstiegspaket zwischen rund 900 und 2.000 Euro. Das günstigste erfasste Angebot lag bei 499 Euro, das teuerste Einstiegspaket bei 10.000 Euro.

Beim jeweils teuersten Paket desselben Anbieters liegt der Median bei 2.480 Euro. Auch dort ist die Streuung erheblich, denn die mittlere Hälfte reicht von rund 1.500 bis 4.500 Euro.

Diese beiden Zahlen zusammen sagen mehr als jede einzelne für sich. Ein typischer österreichischer Anbieter startet bei knapp 1.500 Euro und hört bei knapp 2.500 Euro auf. Wer mehr braucht, verlässt die veröffentlichten Pakete und bekommt ein individuelles Angebot.

Interessant ist der Abstand innerhalb eines einzelnen Anbieters. Knapp die Hälfte der Anbieter mit Preisangabe führt eine Paketstaffel mit mindestens zwei Stufen. Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Paket desselben Betriebs liegt im Median der Faktor drei.

Das ist die eigentliche Antwort auf die Frage, warum Preise so weit auseinandergehen. Es sind oft gar nicht verschiedene Anbieter, die unterschiedlich kalkulieren. Es ist derselbe Anbieter, der für unterschiedlichen Umfang das Dreifache verlangt.

„Von 352 geprüften österreichischen Webdesign-Anbietern nennen nur 85 einen Preis. Drei von vier schweigen.“

Zur Methode gehören vier Festlegungen. Wir haben die Anbieter über gewöhnliche Suchanfragen gefunden, verteilt über alle neun Bundesländer und mehrere Branchennischen. Drei Viertel dieser Anfragen enthielten bewusst kein Preiswort, weil sonst überproportional viele Anbieter mit eigener Preisseite gefunden werden. Erfasst haben wir ausschliesslich eigene Angebotspreise für die Erstellung einer Website. Preise aus Ratgeberbeiträgen zählen nicht, ebenso wenig Preise für Suchmaschinenoptimierung, Apps oder Grafik.

Warum drei von vier Anbietern keinen Preis nennen

267 von 352 Anbietern veröffentlichen keinen Preis. Das ist die auffälligste Zahl dieser Erhebung und zugleich diejenige mit der breitesten Grundlage.

Die Begründungen ähneln sich stark. Viele Anbieter schreiben, jedes Projekt sei anders und ein Pauschalpreis werde dem nicht gerecht. Ein Anbieter formuliert es so, dass er individuelle Angebote erstelle und keine Pakete von der Stange. Das ist sachlich durchaus nachvollziehbar, denn eine fünfseitige Firmenwebsite unterscheidet sich tatsächlich deutlich von einem Onlineshop mit Bezahlung und Versand.

Für Sie als Suchende hat dieses Schweigen trotzdem eine unangenehme Folge. Sie können nichts vergleichen, bevor Sie mit jemandem gesprochen haben. Wer drei Angebote einholen möchte, führt also drei Gespräche, bevor er die erste Zahl überhaupt sieht.

Eine Einschränkung gehört an dieser Stelle dazu. Wir haben je Anbieter dort nachgesehen, wo ein Interessent auf der Seite zuerst landet. Wer seinen Preis auf einer tief liegenden Unterseite nennt, zählt in dieser Erhebung als Anbieter ohne Preis. Die 24 Prozent sind deshalb eine Untergrenze der Preistransparenz.

Wovon der Preis abhängt: die sechs Kostenfaktoren

Ein Webdesign-Preis ist keine einzelne Zahl, sondern die Summe mehrerer Stellschrauben. Wer sie kennt, liest jedes Angebot anders. Und versteht, warum zwei Anbieter für scheinbar dieselbe Website weit auseinanderliegen.

Umfang und Seitenzahl

Eine einzelne Seite ist etwas anderes als ein mehrseitiger Auftritt. Ein Friseur kommt mit einer kompakten Seite aus, ein Handwerksbetrieb mit Leistungen, Referenzen und Stellenangeboten braucht mehr.

Funktionen

Ein Onlineshop ist kein Aufpreis, sondern ein eigenes Projekt. Produkte, Warenkorb, Bezahlung und Versand kosten Zeit. Dasselbe gilt für Terminbuchung oder Mehrsprachigkeit.

Design

Eine angepasste Vorlage ist günstiger als ein eigenes Konzept. Beides kann richtig sein. Der Unterschied im Preis ist erheblich.

Inhalte

Texte und Bilder verursachen Aufwand, egal wer ihn trägt. Wer selbst schreibt, spart Geld und braucht Zeit.

Technik und Sicherheit

Ladezeit, Barrierefreiheit, Datenschutzseiten und Zugriffsschutz sind keine Extras. Sie sind Arbeit, die man dem fertigen Ergebnis nicht ansieht.

Betreuung nach dem Start

Updates, Sicherung und kleine Änderungen laufen weiter. Wer das nicht einplant, zahlt es später einzeln.

Diese sechs Stellschrauben erklären den größten Teil der gemessenen Streuung. Zwischen 499 und 10.000 Euro liegt keine Willkür, sondern schlicht unterschiedlicher Umfang.

Am deutlichsten zeigt sich das beim Onlineshop. Neun Anbieter unserer Erhebung nennen einen Shop-Preis, im Median 3.000 Euro. Die Spanne reicht dabei von 1.795 bis 15.000 Euro, je nach Produktzahl und Anbindung an die Warenwirtschaft.

Ein Shop ist damit im Median doppelt so teuer wie ein Einstiegspaket. Wer das im Budget vergisst, plant an der eigenen Anforderung vorbei.

Einmalpreis, Monatsmodell oder auf Anfrage: drei Preismodelle

Die Erhebung zeigt drei Modelle, die nebeneinander bestehen. Sie unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern darin, wem die Website am Ende gehört.

Einmalpreis

Der Regelfall. Sie zahlen einmal für die Erstellung, danach fallen nur Betrieb und Betreuung an. Die Website gehört Ihnen. Fast alle erfassten Anbieter mit Preisangabe rechnen so ab.

Monatsmodell mit Bindung

Sechs der erfassten Anbieter bieten eine Website als Abonnement an. Deren Einstiegspakete liegen zwischen 47 und 199 Euro im Monat, die größeren Pakete derselben Anbieter reichen bis 499 Euro. Üblich sind 12 bis 36 Monate Mindestlaufzeit. Prüfen Sie hier immer, was nach Ablauf passiert.

Auf Anfrage

Kein veröffentlichter Preis. Das ist mit 267 von 352 Anbietern der häufigste Fall am Markt. Sie erfahren die Zahl erst im Gespräch.

Zum Monatsmodell gehört eine offene Angabe. Sechs Anbieter sind zu wenig für einen belastbaren Mittelwert, weshalb wir an dieser Stelle bewusst nur die Spanne nennen. Genannt ist dabei die Spanne der Einstiegspakete, damit sie mit den Einmalpreisen vergleichbar bleibt. Rechnen Sie bei diesem Modell immer auf die Laufzeit hoch. Ein Angebot zu 99 Euro im Monat kostet über 36 Monate 3.564 Euro.

Achtung:

Bei 71 Prozent der erfassten Preisangaben handelt es sich um ab-Preise. Bei 51 Prozent steht nicht dabei, ob netto oder brutto gemeint ist. Fragen Sie beides nach, bevor Sie zwei Angebote nebeneinanderlegen. Zwischen netto und brutto liegen 20 Prozent Umsatzsteuer.

Baukasten, Freelancer oder Agentur

Neben den Agenturen und Freelancern aus der Erhebung gibt es den Weg über einen Baukasten. Diese Anbieter waren nicht Teil der Untersuchung, weil sie keine Dienstleistung verkaufen, sondern ein Werkzeug.

Der Unterschied liegt weniger im Preis als in dem, was Sie selbst übernehmen. Bei einem Baukasten erstellen Sie die Seite selbst. Das kostet wenig Geld und viel Zeit, wobei die Qualität des Ergebnisses stark von Ihrer Übung abhängt.

Ein Freelancer nimmt Ihnen die gesamte Umsetzung ab. Sie haben dann einen direkten Ansprechpartner, arbeiten aber ohne Vertretung, falls dieser einmal ausfällt.

Eine Agentur bringt mehrere Fachrichtungen zusammen. Das ist teurer und trägt weiter, sobald Text, Grafik, Technik und Sichtbarkeit zusammenspielen müssen. In unserer Erhebung liegen Freelancer und kleine Studios erkennbar im unteren Bereich der Spanne, größere Agenturen im oberen.

Laufende Kosten: die Rechnung über drei Jahre

Der Erstellungspreis ist nur ein Teil der Rechnung. Eine Website läuft nach dem Start weiter, wodurch der Betrieb dauerhaft eigene Kosten verursacht.

Rechnen wir das mit den gemessenen Werten durch. Ein Einstiegspaket zum Median von 1.490 Euro, dazu Domain und Hosting mit rund 100 bis 130 Euro im Jahr, ergibt über drei Jahre etwa 1.800 Euro.

Kommt eine laufende technische Betreuung dazu, ändert sich dieses Bild deutlich. Bei den Anbietern unserer Erhebung, die eine monatliche Wartung ausweisen, liegt der Median bei 59 Euro im Monat. Über drei Jahre sind das zusätzlich rund 2.100 Euro, also mehr als die Erstellung selbst gekostet hat.

Damit landet eine betreute Standardwebsite über drei Jahre bei etwa 3.900 Euro. Diese Rechnung überrascht viele, weil im Kopf nur der Erstellungspreis hängen bleibt. Der Betrieb ist über die Laufzeit der größere Posten.

Beim Monatsmodell rechnen Sie grundsätzlich anders. Dort ist die Betreuung meist bereits enthalten, dafür läuft die Zahlung ohne Ende weiter. Ein Abonnement zu 99 Euro monatlich kostet über drei Jahre 3.564 Euro. Die Website gehört Ihnen danach in der Regel trotzdem nicht.

Die ehrliche Zusammenfassung lautet, dass beide Wege über drei Jahre in einer ähnlichen Größenordnung landen. Der Unterschied liegt im Eigentum und in der Bindung.

Woran Sie ein faires Angebot erkennen

Nach dieser Erhebung wissen wir, woran Angebote in der Praxis scheitern. Es ist selten der Preis selbst, sondern fast immer die fehlende Vergleichbarkeit zwischen zwei Angeboten.

Achtung:

Ein ab-Preis ist keine Zusage. Er nennt die Untergrenze für den kleinstmöglichen Umfang. Lassen Sie sich vor der Beauftragung einen Gesamtpreis für Ihren tatsächlichen Umfang geben, schriftlich und mit Leistungsumfang.

Prüfen Sie in jedem Angebot dieselben fünf Punkte. Erstens die Steuerangabe, zweitens die Anzahl der enthaltenen Unterseiten. Drittens die Zuständigkeit für Texte und Bilder, viertens die Kosten des laufenden Betriebs. Und fünftens die Frage, wem die Website am Ende tatsächlich gehört.

Wer diese fünf Antworten schriftlich vorliegen hat, kann zwei Angebote sinnvoll nebeneinanderlegen. Ohne sie vergleichen Sie Zahlen, die schlicht verschiedene Dinge bedeuten.

Ein Wort zur Förderung gehört ebenfalls dazu. Das Programm KMU.DIGITAL wurde in Österreich jahrelang für Digitalisierungsvorhaben genutzt, weshalb viele Anbieter bis heute damit werben.

Achtung:

Das Budget von KMU.DIGITAL 4.0 ist für 2026 ausgeschöpft. Anträge auf Beratungs- und Umsetzungsförderung sind laut Programmträger erst wieder ab 2027 möglich. Wer heute mit dieser Förderung kalkuliert, rechnet mit Geld, das nicht abrufbar ist. Den aktuellen Stand nennt kmudigital.at.

Wenn Sie es nicht selbst aufsetzen wollen

Was die Erhebung vor allem zeigt, ist ein Vergleichsproblem. Drei Viertel der Anbieter nennen keinen Preis, sieben von zehn Preisangaben sind blosse Untergrenzen, bei jeder zweiten fehlt die Steuerangabe.

Wir halten es deshalb bewusst anders. Vor Projektstart bekommen Sie einen fixen Gesamtpreis für Ihren Umfang, ohne Abrechnung nach Stunden und ohne Nachforderung für das, was ohnehin nötig ist. Unser Einstieg liegt bei 2.390 Euro und damit über dem gemessenen Median. Was dafür enthalten ist, steht auf der Seite zum Webdesign für kleine Unternehmen.

Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, worauf es am Ende ankommt. Für die Pizzeria Il Giardino haben wir die Seite neu aufgesetzt und für die lokale Suche eingerichtet. Seither kommen dort rund 480 Anrufe im Monat an. Der Preis der Website war dabei nicht die entscheidende Größe, sondern was sie danach eingebracht hat.

Wenn Ihre bestehende Seite kaum Anfragen bringt, liegt das oft nicht am Preis der Erstellung. Warum das so ist, steht in unserem Beitrag dazu, warum eine Website keine Anfragen bringt. Und wenn Sie überlegen, ob sich eine Erneuerung überhaupt lohnt, hilft der Beitrag zum Website-Relaunch.

Fazit:

Laut der Kanbuk Preiserhebung Webdesign Österreich liegt der Median für ein Einstiegspaket bei 1.490 Euro, für das jeweils teuerste Paket bei 2.480 Euro. Wichtiger als diese Zahlen ist, dass drei von vier Anbietern gar keinen Preis nennen. Wer vergleichen will, muss nach Umfang, Steuer und Eigentum fragen, bevor er Zahlen nebeneinanderlegt.

Zur Erhebung

Jede einzelne Zahl in diesem Beitrag ist mit Quelladresse, Erhebungsdatum und einem wörtlichen Zitat von der Anbieterseite hinterlegt.

Wer die Zahlen übernimmt, nennt sie als Kanbuk Preiserhebung Webdesign Österreich 2026, Stand August 2026, 352 geprüfte Anbieter. Redaktionen und Prüfstellen stellen wir die zugrunde liegenden Auswertungen auf Anfrage zur Verfügung.

Häufige Fragen

Fragen zum Thema Webdesign Kosten?

Der Median liegt bei 1.490 Euro für das günstigste Paket eines Anbieters und bei 2.480 Euro für dessen teuerstes. Grundlage sind 81 österreichische Anbieter mit veröffentlichten Preisen, erhoben im August 2026. Wir nennen bewusst keinen Durchschnitt, weil einzelne Großprojekte ihn nach oben verzerren würden.

In unserer Erhebung veröffentlichen 267 von 352 österreichischen Anbietern keinen Preis, das sind gut drei Viertel. Die häufigste Begründung lautet, dass jedes Projekt anders sei und ein Pauschalpreis dem nicht gerecht werde. Für Sie bedeutet das, dass Sie in den meisten Fällen erst nach einem Gespräch eine Zahl sehen.

Er nennt die Untergrenze für den kleinsten Umfang, nicht Ihren Preis. 71 Prozent der von uns erfassten Preisangaben sind so formuliert. Verlangen Sie vor der Beauftragung einen Gesamtpreis für Ihren tatsächlichen Umfang.

Bei 51 Prozent der erfassten Preisangaben steht das nicht dabei, eine pauschale Antwort gibt es also nicht. Zwischen netto und brutto liegen 20 Prozent Umsatzsteuer, was den Vergleich zweier Angebote schnell verfälscht. Fragen Sie deshalb vor der Beauftragung ausdrücklich nach.

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