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Wie oft posten als kleines Unternehmen? Die Frequenz, die Sie durchhalten

Der Richtwert sagt drei bis fünf Beiträge pro Woche – wie viele schafft ein Betrieb ohne Marketingteam?

Wie oft posten als kleines Unternehmen? Die Frequenz, die Sie durchhalten

Wie oft ein kleines Unternehmen posten soll, hat eine unspektakuläre Antwort. Ein bis drei Beiträge pro Woche auf einer Plattform, dazu Stories, wenn im Betrieb ohnehin etwas anfällt. Nicht weil mehr schaden würde, sondern weil mehr im Betriebsalltag meist nach ein paar Monaten einschläft.

Die verbreiteten Empfehlungen liegen deutlich höher. Sie stammen aus Konten mit eigener Redaktion und Fotoproduktion. In einem Betrieb, in dem eine Person zwischen zwei Terminen ein Foto macht, gehen sie sich nicht aus.

Dieser Beitrag dreht die Frage deshalb um. Statt zu fragen, wie oft man posten sollte, rechnen wir aus, wie oft Sie posten können, ohne nach drei Monaten aufzugeben. Dafür brauchen Sie zwei Zahlen, nämlich Ihre freien Wochenstunden und den Zeitaufwand je Format.

Warum Konstanz mehr bringt als Menge

Diese Spanne ist keine Kompromissempfehlung. Sie ergibt sich daraus, wie Social Media überhaupt wirkt. Ein einzelner Beitrag erreicht ein paar hundert Menschen und ist nach zwei Tagen erledigt. Wirkung entsteht erst, wenn jemand Ihr Profil über Monate immer wieder streift und irgendwann weiß, wofür Sie stehen. Diese Wiederholung braucht Ausdauer, nicht Tempo.

Deshalb ist die häufigste Fehlentscheidung nicht zu seltenes Posten. Es ist der zu ambitionierte Start. Fünf Beiträge pro Woche im Jänner, drei im Februar, keiner mehr ab April. Am Jahresende steht ein Profil da, dessen letzter Beitrag acht Monate alt ist.

Auf einen potenziellen Kunden wirkt das schlechter als ein Profil, das seit einem Jahr jeden Dienstag eine Kleinigkeit bringt.

„Zwei Beiträge pro Woche, die Sie ein Jahr lang halten, sind mehr wert als fünf, die Sie nach acht Wochen aufgeben.“

Wer die Spanne aus dem Einstieg trotzdem für zu niedrig hält, sollte sich ansehen, woher die höheren Werte kommen.

Warum die üblichen Richtwerte für kleine Unternehmen nicht passen

Die gängigen Empfehlungen sind nicht falsch. Sie beantworten nur eine andere Frage.

Drei bis fünf Instagram-Beiträge pro Woche, ein bis zwei tägliche Facebook-Beiträge. Für TikTok empfiehlt die Plattform in ihrem eigenen Leitfaden sogar ein bis vier Videos pro Tag. Diese Zahlen beschreiben, was ein Konto braucht, um in einem umkämpften Feed maximale Reichweite zu holen. Sie sagen nichts darüber, wer diese Arbeit erledigt.

Genau an dieser Stelle trennen sich die Wege. Ein Beispiel dafür ist Swat.io, ein Wiener Anbieter von Software, mit der Unternehmen ihre Social-Media-Kanäle planen und betreuen. Zu den Kunden zählen Häuser wie ARD/ZDF, Hitradio Ö3 und die ÖBB. Für solche Redaktionen stimmen die Richtwerte.

Die österreichische Wirklichkeit sieht anders aus. Laut Wirtschaftskammer gab es im Dezember 2025 rund 376.100 Ein-Personen-Unternehmen. Das sind über 62 Prozent aller aktiven Mitgliedschaften in der gewerblichen Wirtschaft. In diesen Betrieben gibt es keine Marketingabteilung, an die man eine Frequenz delegiert. Es gibt die Inhaberin, die zwischen zwei Terminen ein Foto macht.

Aufschlussreicher als die Empfehlung ist deshalb, was derselbe Anbieter in seinen eigenen Daten sieht. Swat.io hat 2025 ausgewertet, wie oft die über die Software betreuten Konten tatsächlich veröffentlichen. In vielen Branchen landen Unternehmen im deutschsprachigen Raum bei einem Instagram-Beitrag pro Woche oder darunter, im Bereich Gesundheit, Wellness und Fitness bei 0,73 Beiträgen, im Sport bei 1,67. Zwischen Empfehlung und Praxis liegt damit der Faktor vier. Diese Zahlen stammen aus der Datenbank eines Anbieters und sind keine repräsentative Erhebung für Österreich. Als Größenordnung reichen sie trotzdem.

Aus dieser Lücke lassen sich zwei Schlüsse ziehen. Der eine lautet, dass alle zu wenig posten. Der andere lautet, dass der Richtwert für die meisten Betriebe schlicht die falsche Zielgröße ist. Wir halten den zweiten für den brauchbareren. Eine Empfehlung, die neun von zehn Betrieben nicht erreichen können, ist keine Empfehlung.

Bemerkenswerterweise gibt die Branche selbst einen Hinweis darauf. Instagram-Chef Adam Mosseri hat öffentlich festgehalten, dass mehr Beiträge zwar mehr Reichweite bedeuten, sprunghafte Änderungen der eigenen Frequenz treue Follower aber irritieren. Konstanz schlägt Ausschläge nach oben.

Wenn Sie gerade erst gegründet haben und Social Media nur einer von vielen offenen Punkten ist, hilft der Beitrag zu den ersten Marketing-Schritten nach der Gründung bei der Reihenfolge.

Was ein Beitrag wirklich kostet, in Minuten gerechnet

Wie oft posten als kleines Unternehmen möglich ist, entscheidet der Preis eines einzelnen Beitrags. Nicht in Euro, sondern in Minuten. Bevor Sie eine Frequenz festlegen, brauchen Sie diese Zahl.

Die folgenden Werte stammen aus unserer eigenen Produktion für Kundenkanäle, gemessen an Betrieben ohne Studio und ohne Kamerateam. Sie schwanken je nach Anspruch, taugen aber als Rechengrundlage.

Foto-Beitrag aus vorhandenem Material

20 bis 30 Minuten. Bild auswählen, zuschneiden, Text schreiben, veröffentlichen.

Karussell mit mehreren Bildern

45 bis 60 Minuten. Mehr Auswahl, mehr Bildbearbeitung, ein längerer Text mit Aufbau.

Reel oder Kurzvideo

60 bis 120 Minuten. Drehen, schneiden, Untertitel setzen, Ton auswählen.

Story aus dem Arbeitsalltag

2 bis 5 Minuten. Aufnehmen, kurz beschriften, fertig.

Die Produktion ist allerdings nur einer von drei Posten. Zwei weitere fehlen in fast jeder Rechnung.

Themenfindung und Planung. Die Themen für die kommende Woche festlegen und vorbereiten. Bei einem kleinen Konto sind das rund 30 Minuten pro Woche. Gebündelt an einem festen Termin kostet es weniger als täglich ein bisschen.

Kommentare und Nachrichten. Bei einem kleinen Konto reichen dafür rund 15 Minuten pro Woche. Diese Zeit ist nicht optional. Ein Konto, das Fragen unbeantwortet lässt, verliert genau die Anfragen, wegen derer Sie überhaupt posten.

Rechnen wir es zusammen. Drei Beiträge pro Woche, davon ein Reel und zwei Fotos, ergeben rund zweieinhalb Stunden Produktion. Die dreiviertel Stunde für Planung und Antworten kommt obendrauf, macht gut drei Stunden. Wer stattdessen drei Reels dreht, landet je nach Aufwand bei knapp vier bis sieben Stunden. Die vier bis acht Stunden pro Woche, die im Beitrag zu den Kosten der Social-Media-Betreuung stehen, gelten für den aufwendigeren Fall, also mehr Beiträge mit eigenem Videoanteil.

Die wichtigste Erkenntnis aus dieser Aufstellung betrifft nicht die Frequenz, sondern das Format. Zwischen einem Foto-Beitrag und einem Reel liegt der Faktor vier. Wer die eigene Frequenz nicht schafft, muss deshalb oft nicht seltener posten, sondern anders.

Wie oft Sie als kleines Unternehmen posten können, ohne aufzugeben

Jetzt lässt sich rechnen. Nehmen Sie die Stunden, die Sie in einer normalen Woche wirklich frei haben, nicht die aus einer ruhigen Woche. Von diesen Stunden gehen rund 45 Minuten für Planung und Antworten weg. Der Rest ist Ihre Produktionszeit. Feed-Beitrag heißt in der Tabelle der reguläre Beitrag, der dauerhaft auf Ihrem Profil bleibt, im Unterschied zur Story.

Freie Zeit pro Woche

Realistische Frequenz auf einer Plattform

Formatmix

1 bis 2 Stunden

1 Feed-Beitrag, Stories nach Anfall

Fotos und Karussells, kein Video

2 bis 4 Stunden

2 Feed-Beiträge, Stories mehrmals pro Woche

ein Reel alle zwei Wochen

4 bis 6 Stunden

3 Feed-Beiträge, fast täglich Stories

ein bis zwei Reels pro Woche

Ein Beispiel dazu. Eine Fußpflegerin in Wien hat am Montagvormittag zwei ruhige Stunden, dazu über die Woche verteilt noch eine halbe. Macht zweieinhalb Stunden. Nach der Tabelle landet sie bei zwei Feed-Beiträgen pro Woche plus Stories aus dem Studioalltag. Das klingt nach wenig. Nach einem Jahr sind es über hundert Beiträge und ein Profil, das durchgehend gelebt hat.

Drei Punkte gehören zu dieser Tabelle dazu.

Erstens gilt sie für eine Plattform. Ein zweiter Kanal verdoppelt den Aufwand nicht ganz, weil sich Material weiterverwenden lässt. Er kostet aber deutlich mehr als nichts, weil Format, Ton und Publikum sich unterscheiden. Wer bei zwei Stunden pro Woche liegt und auf drei Plattformen aktiv sein will, betreibt drei halbtote Konten statt eines lebendigen.

Zweitens ist die Untergrenze härter als die Obergrenze. Ein Feed-Beitrag pro Woche funktioniert. Ein Beitrag pro Monat funktioniert nicht, weil zwischen zwei Kontakten so viel Zeit vergeht, dass niemand ein Muster erkennt. Wenn Ihre Rechnung unter einen Beitrag pro Woche fällt, ist ein anderer Kanal die ehrlichere Antwort. Ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil bringt einem lokalen Betrieb dann mehr als ein schlafendes Instagram-Konto.

Drittens brauchen Sie eine Kontrollschleife. Legen Sie die Frequenz für acht Wochen fest und sehen Sie danach zwei Dinge an. Haben Sie den Plan tatsächlich gehalten? Und hat sich bei Reichweite, Profilaufrufen oder Nachrichten etwas bewegt? Wenn Sie den Plan nicht gehalten haben, lautet die Antwort nicht mehr Disziplin. Sie lautet eine Stufe tiefer in der Tabelle oder ein günstigeres Format.

Nützliche Zahlen sind dabei nicht die Follower. Sehen Sie sich Profilaufrufe, gespeicherte Beiträge und eingehende Nachrichten an. Follower wachsen langsam und sagen wenig darüber, ob jemand kaufen will. Profilaufrufe zeigen, wie viele Menschen nach einem Beitrag wissen wollten, wer dahintersteckt. Gespeicherte Beiträge zeigen, welches Thema wirklich nützlich war. Nachrichten sind die einzige dieser Zahlen, die direkt neben einer Anfrage steht.

Zählen Stories genauso viel wie Beiträge?

Kurz gesagt nein. Das ist eine gute Nachricht, weil Ihnen genau das die Frequenz erleichtert.

Feed-Beitrag, Reel und Story haben verschiedene Aufgaben. Der Feed-Beitrag ist Ihr Archiv. Wer Ihr Profil zum ersten Mal öffnet, sieht ihn und entscheidet in wenigen Sekunden, ob der Betrieb seriös wirkt. Ein Reel arbeitet nach außen, weil es auch Menschen erreicht, die Ihnen nicht folgen. Die Story arbeitet nach innen, bei Menschen, die Sie schon kennen.

Für Ihre Frequenz heißt das etwas sehr Konkretes. Stories ersetzen keinen Feed-Beitrag. Sie halten den Kanal aber in den Wochen am Leben, in denen für einen richtigen Beitrag keine Zeit bleibt. Ihr Material fällt im Betrieb ohnehin an. Eine fertige Arbeit, eine Lieferung, ein Blick in die Werkstatt.

Daraus ergibt sich ein Mischverhältnis, mit dem die meisten Betriebe gut fahren. Von den Feed-Beiträgen aus Ihrer Rechnung sollte höchstens einer pro Woche ein Video sein. Stories laufen nebenher, ohne festen Plan. So bleibt die Produktionszeit planbar, während die Sichtbarkeit nicht allein an den geplanten Terminen hängt.

Ein Wort noch zur Verlockung, alles doppelt auszuspielen. Denselben Beitrag gleichzeitig auf Instagram, Facebook und LinkedIn zu stellen, ist erlaubt und spart Zeit. Es ersetzt nur keine Kanalentscheidung. Wenn Ihre Kunden auf Facebook sind, bringt ein automatisch mitgeposteter LinkedIn-Beitrag nichts außer dem Gefühl, mehr getan zu haben.

Saisonbetriebe: Die Frequenz folgt der Saison, nicht dem Kalender

Für einen großen Teil der österreichischen Betriebe ist eine konstante Wochenfrequenz von vornherein der falsche Plan.

Statistik Austria teilt das Tourismusjahr in eine Wintersaison von November bis April und eine Sommersaison von Mai bis Oktober. 2025 kamen dabei rund 157 Millionen Nächtigungen zusammen, wobei der August traditionell der stärkste Monat ist. Für ein Hotel, ein Lokal oder eine Bergbahn bedeutet das zwei völlig verschiedene Arbeitsjahre in einem Kalenderjahr.

Das Problem ist dabei nicht die Auslastung. Es ist die Gegenläufigkeit. In der Hochsaison haben Sie das gesamte Material und keine Minute Zeit. In der Nebensaison ist es umgekehrt. Wer die Frequenz stur durchzieht, postet genau dann am wenigsten, wenn die Bilder am besten wären.

Die Saisonlogik gilt übrigens weit über den Tourismus hinaus. Ein Steuerberatungsbüro hat im Frühjahr keine Luft, ein Gartenbaubetrieb im Juli nicht, ein Händler im Advent nicht. Für alle gilt dieselbe Aufteilung.

Die Sockelfrequenz ist die Zahl, die Sie auch in der schlimmsten Woche des Jahres schaffen. Für die meisten ist das ein Feed-Beitrag pro Woche. Diese Frequenz gilt ganzjährig und wird nie unterschritten, auch nicht im vollsten Monat.

Die Saisonkurve liegt darüber. Sechs bis acht Wochen vor Saisonstart erhöhen Sie, weil in dieser Phase gebucht, verglichen und geplant wird. Während der Saison senken Sie auf den Sockel und arbeiten mit Stories, die nebenbei entstehen.

Der häufigste Fehler bei Saisonbetrieben ist der falsche Startzeitpunkt. Wer im Juni beschließt, Social Media ernst zu nehmen, dann aber erst im November den ersten Beitrag veröffentlicht, hat die gesamte Vorbuchungsphase verpasst. Der Kanal beginnt seine Arbeit nicht in der Saison. Er beginnt sie davor.

Tipp:

Sammeln Sie in der Hochsaison Material auf Vorrat, ohne es sofort zu veröffentlichen. Zwanzig Fotos und zehn kurze Videos aus dem August tragen den Kanal durch den November, in dem im Betrieb wenig los ist.

Wie das in einer Branche aussieht, in der täglich Bildmaterial anfällt, zeigt der Beitrag zum Restaurant-Marketing in Österreich.

Wenn der Rhythmus reißt

Irgendwann reißt er. Ein Auftrag kommt dazwischen, jemand fällt aus. Drei Wochen später ist auf dem Kanal nichts passiert.

Der Schaden ist kleiner, als die meisten befürchten. Eine Pause von zwei bis drei Wochen kostet etwas Sichtbarkeit, richtet aber nichts Dauerhaftes an. Kritisch wird es ab etwa drei Monaten. Ab dann sieht ein Profil für Besucher aus wie ein aufgegebenes Geschäft.

Beim Wiedereinstieg machen viele denselben Fehler. Sie erklären die Pause. Ein Beitrag, der mit „Wir waren länger nicht da" beginnt, lenkt die Aufmerksamkeit auf eine Lücke, die sonst kaum jemandem aufgefallen wäre. Machen Sie stattdessen einfach weiter, mit dem nächsten normalen Beitrag.

Für Wochen, in denen gar nichts mehr geht, hilft ein kleiner Notfallvorrat. Ein Foto einer fertigen Arbeit mit zwei Sätzen dazu. Eine Antwort auf eine Frage, die Ihnen Kunden ohnehin ständig stellen. Ein Hinweis auf Öffnungszeiten, Urlaub oder eine Neuerung im Betrieb. Jedes dieser drei Formate ist in zehn Minuten fertig und trägt die Woche. Wer sich die drei Möglichkeiten einmal notiert, greift im Stress darauf zurück, statt die Woche ausfallen zu lassen.

Achtung:

Fahren Sie nach einer Pause nicht abrupt hoch. Wer von null auf fünf Beiträge pro Woche springt, um die Lücke aufzuholen, steht vier Wochen später meist wieder dort, wo er vorher war. Steigen Sie auf der Stufe wieder ein, die Sie vor der Pause gehalten haben, oder eine darunter.

Bleibt der Rhythmus dauerhaft aus, ist das keine Charakterfrage. Es ist ein Rechenergebnis. Wenn Ihr Betrieb die nötigen Stunden nicht hergibt, der Kanal aber Anfragen bringen soll, dann rechnet sich eine laufende Social-Media-Betreuung, die Redaktionsplan, Produktion und Community übernimmt. Wie die Vergleichsrechnung gegen die eigene Arbeitszeit ausgeht, steht im weiter oben verlinkten Beitrag zu den Betreuungskosten.

Landet Ihre Rechnung am Ende bei einem Beitrag pro Woche, ist das ein gutes Ergebnis. Es ist mehr, als die meisten Konten in Ihrer Nachbarschaft zustande bringen.

Fazit:

Die richtige Frequenz ist nicht die höchste, sondern die höchste, die Sie zwölf Monate lang halten. Rechnen Sie Ihre freien Wochenstunden minus rund 45 Minuten für Planung und Antworten, teilen Sie den Rest durch den Zeitaufwand Ihrer Formate und legen Sie das Ergebnis für acht Wochen fest. Für die meisten kleinen Betriebe landet die Rechnung bei ein bis drei Beiträgen pro Woche auf einer Plattform.

Häufige Fragen

Fragen zum Thema Postingfrequenz auf Social Media?

Ein bis drei Feed-Beiträge pro Woche sind für einen Betrieb ohne eigenes Marketingteam der realistische Bereich, dazu Stories, wenn im Alltag ohnehin Material anfällt. Die verbreiteten Richtwerte von drei bis fünf Beiträgen stammen aus Konten mit eigener Redaktion. Wichtiger als die Zahl ist, dass sie in einer vollen Woche genauso funktioniert wie in einer ruhigen.

Nein. Eine Pause von zwei bis drei Wochen kostet etwas Reichweite, hinterlässt aber keinen bleibenden Schaden. Problematisch wird es ab rund drei Monaten, weil Besucher ein Profil ohne aktuellen Beitrag für verwaist halten. Steigen Sie danach auf Ihrer alten Frequenz wieder ein, nicht darüber.

Sie zählen als eigene Formate mit eigener Aufgabe. Ein Reel bringt Reichweite bei Menschen, die Ihnen noch nicht folgen. Eine Story hält den Kontakt zu denen, die Sie schon kennen. Sie kostet nur zwei bis fünf Minuten. Feed-Beiträge bleiben trotzdem nötig, weil ein Profil ohne sie leer aussieht.

Auf einer Plattform mehr. Ein Kanal mit zwei Beiträgen pro Woche kostet weniger Zeit als zwei Kanäle mit je einem, weil jeder zusätzliche Kanal eigenen Zuschnitt und eigene Antworten verlangt. Wählen Sie den Kanal, auf dem Ihre Kunden tatsächlich unterwegs sind. Diesen bespielen Sie dann richtig.

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